so, ich bin seit paar tagen wieder am weltenbummeln. es geht wohl ueber polen, littauen, lettland nach estland. und zurueck geht’s ueber skandinavien. mal sehen wie’s klappt, mal sehen ob’s klappt. bilder gibt’s vielleicht hin und wieder (wenn ich hin und wieder auf ein kabel stosse, denn meins ist daheim) und texte vielleicht auch.
auf bald, wenn ich weniger faul bin!
jeszcze polska nie zgineła.
heima.
heima,.. iist isländisch und bedeutet “heimat” – welch überraschung.
die meisten werden bereits mitbekommen haben, dass ich bereits seit etwa zehn tagen den hamburger frühling genieße. ich habe über 350 Stunden über den Landweg und nochmal mehr als 80 auf dem Wasser verbracht. ca 15.000km waren das. mit flügen (40stunden; 27.000km) ist es mehr als der erdumfang
.
es fühlt sich komisch an daheim zu sein. die alte faulheit überkam mich recht schnell und mit dem moment der landung in deutschland fühlte ich mich als sei ich nur fünf tage in england, und die reise durch asien sei ewig her. erschreckend wie schnell das alles ging. so langsam versuche ich wieder meinen kopf zu sortieren, ganz anzukommen und nutzen aus der reise zu ziehen. der bericht wird sehr kurz, sehr grob,.. denn ich komme grade nicht in die stimmung zum schreiben – es fühlt sich einfach zu lange her an.
was war nach jakarta?..
ich saß, wie viel zu oft auf dieser reise, im flieger. nach bangkok. es fühlte sich wirklich schön an da wieder anzukommen, es roch vertraut und ich kannte viele orte schon. ich habe, obwohl ganz bangkok ausgebucht war, in ‘meinem’ bett geschlafen, in dem bett in dem ich die erste nacht in asien verbrachte. nach tempeln, flussfährenfahrten und märkten ging’s mit dem schlafzug nach chiang mai in nordthailand, ein (überbewerteter, zu touristischer) netter ort im norden thailands mit wunderschönen tempeln und einer hübschen stadtmauer. ab dann ging alles wegen zeitmangel ganz schnell: ich fuhr zur nordspitze thailands, spazierte für einen tag nach burma/myanmar, bestaunte auf dem markt dort tigerpenisse, affenschädel und elefantenhaut, spazierte zurück und machte mich auf den weg zur grenze nach laos. nette grenzbeamte verlangten ein wochenendtrinkgeld von einem euro pro visum und verweigerten sonst die ausstellung. dort habe ich nur die städte luang prabang und vientiane gesehen. beides schöne städte: tempel, märkte und nette menschen. und es gab zur abwechslung zum reich mal wieder baguettes, ein hoch auf die französische kolonialisierung! . landschaftlich fand ich das land traumhaft. asien wie im bilderbuch: kleine schlichte hütten, reisfelder und berge. schlichte hütten und karges land gab’s dann in kambodscha (nach einer ewigen zugfahrt, denn der zug hielt einfach an und fuhr nicht mehr weiter,… und ich bin eingeschlafen und hab’s nicht gemerkt
). hier gab’s wieder liebe grenzbeamte die nur thailändisches geld nahmen, keine dollar. und der kurs den sie für baht hatten brachte denen gleich einige dollar gewinn pro visum. auch gabs kinder die aufgelöst ihrer kuh hinterherlaufen und taxifahrer die einen über’n tisch hauen wollen. den zeitmangel habe ich ja bereits erwähnt… wegen dieses zeitmangels beschränkte sich mein kambodscha-besuch leider auf die tempel von angkor. und das war ebenfalls wundervoll
. zwei tage fuhr ich mit dem rad durch ruinen von hindu und buddhistischen tempeln. mein definitives highlight davon war der alte überwucherte tempel (siehe bilder) in dem uA auch Tomb Rider gedreht wurde. einfach gigantisch!
zurück in bangkok habe ich dann günstige shirts gekauft, nette menschen kennengelernt und einige menschen wiedergetroffen die ich bereits schonmal in den philippinen, indonesien oder sonstwo getroffen habe. sogar ein paar, das im gleichen flieger aus deutschland nach bangkok saß lief mir über den weg – sehr schön
. wieder märkte: krokodilköpfe, hakenkreuzflaggen und tiere. yeah! und nachts auf straßen tanzen.
nach 24stunden bahnfahrt und 3stunden busfahr ging’s auf eine fähre zur insel pangkor… einige letzte tage in den tropen in der hängematte hängen und in wellen baden!
von da ging’s nach kuala lumpur, da blieb ich einige tage und flog dann nach london. das hab ich mir angesehne und gecouchsurft bin ich auch. und meinen onkel und seine familie habe ich auch noch im norden enlgands besucht…. tja… schön war’s. und nun bin ich hier und versuche was zu schreiben und meinen kopf zu sortieren.
wie geht’s weiter? ab september arbeite ich in einem waldkindergarten und lebe im bauwagen in einem ökodorf. für ein jahr.. was bis dahin ist ist noch unklar…
danke für eure aufmerksamkeit… und bis bald!
PS: vielleicht veränder ich den blog ganz doll … und lade bilder weiterer reisen weiterhin hoch. mal sehen.
so ist das leben.
einen wundervollen guten tag.
ich war mal so frei etwas an der erscheinung des blogs zu aendern. es scheint einfacher fuer mich, die galerie so anzeigen zu lassen, wie ihr sie nun unter diesem text seht. ihr koennt die bilder anklicken und sie werden groesser. und manchmal stehen auch einige worte zum bild.
mir geht es grade wundervoll, ich bin in jakarta. so viel schlechtes habe ich ueber diese stadt gehoert, dass ich auf alles eingestellt war. und ich muss sagen, ich find’s gar nicht mal sooo schlimm. es ist laut, es stinkt, man kann kaum atmen und man wird fast ueverfahren, wenn man versucht eine zehnspurige strasse zu ueberqueren. ampeln? wozu? doch ganz im ernst, es ist angenehm hier. man kann sich in klimatisierte raeume fliehen, man trifft nette menschen, es gibt viele angenehme kleine gassen. in einer davon ist mein hostel. wolkenkratzer an wolkenkratzer an wolkenkratzer an slum. gestern erst bin ich hier angekommen, drum hab ich zu jakarta noch nichts zu berichten.
seit dem letzten eintrag befinde ich mich auf der indonesischen insel java. einige tage habe ich in der wundervollen stadt jogjakarta verbracht. fuer asiatische staedte war sie ruhig. es gab viele tolle maerkte und viel mehr gassen als hier. betrat man eine gasse, fuehlte man sich wie in einem dorf des letzten jahrhunderts. huehner laufen ueber den weg, der imam ruft zum gebet, und der junge mann schmiedet eisen. dieses schoene staedtchen mitsamt seinem “jahrmarkt”(der allabendlich stattfindet), dem vogelmarkt, dem sultanspalast, den aeltesten tempelanlagen javas und angenehm vielen musizierenden jungen leuten erwaehlte ich fuer einige tage um mich von dort aus um ein FOEJ zu bewerben. ich hoffe aus einigen bewerbungen wird was.
Von dort ging es zehn stunden mit dem ekonomi zug (dritte klasse. erste ist “eksekutif” zweite “bisnis”. die bisnis-klasse gleicht etwa unserer 4.klasse. richtig. es gibt keine vier klassen in deutschland.) nach probolinggo. dort steht der aktive Gunung Bromo. ein wundervoller vulkan. dort habe ich mit abstand eine der wundervollsten landschaften sehen koennen, die es gibt. es war einfach wundervoll. und es war endlich mal kuehler als 20grad, frische luft. dort oben habe ich viele tolle menschen kennengelernt und viel spass gehabt. noch mehr menschen habe ich auf der rueckfahrt im zug kennengelernt. moechte man ein land und die menschen kennenlernen, so muss man einfach in einem “ekonomi”zug fahren. am besten sitzt man auf dem boden im gang mit anderen menschen. immer wieder kommt jemand vorbei und man unterhaelt sich in einer mischung aus indonesisch und englisch. es laesst sich drueber streiten ob deren englisch besser ist als mein indonesisch. woher ich komme, wohin ich gehe, was ich daheim tue, warum ich alleine reise, dass ich aufpassen soll, wie ich indonesien finde, wie ich das essen leiden kann. ob es in deutschland auch reis gibt? ein kaffeeverkaufender juengling mit einem guten englisch erklaerte mir dass er mit einem wierterbuch englisch lernt. das woerterbuch ist auf seinem hightech handy mit touchscreen. und jeden tag verkauft er kaffee, kaempft gewissermassen um’s ueberleben. ausser kaffee kann man auch essen kaufen, eingewickelt im bananenblatt. frisches obst. aerzte messen einem den puls und den blutdruck. ladyboys (sehr grosse…) schwingen mit den rasseln und versuchen zu singen. dabei reiben sie sich so lange an den passagieren bis sie geld geben damit sie.. er… es… abhaut. gottseidank wurde ich uebersehen. zugfahren ist wundervoll, und absolut nicht langweilig hier drueben ![]()
wieder in yogya, ging’s kurz in die naehe des gunung merapi, scheinbar dem aktivsten vulkan der welt. es ist verboten ihn zu besteigen.
von dort aus wieder in ein staedtchen weiter westlich. dort gab’s wundervolle slums. wie absurd das klingt. schaut einfach die bilder an.
und nun.. bin ich nach einer fahrt im bisnis zug (ekonomi gab’s auf der strecke nicht) im schoenen jakarta angekommen. was mache ich hier? ins kino gehen, essen, latschen und fotografieren. ob’s langweilig ist? nein nicht wirklich. nur manchmal. immerhin habe ich jetzt grass’ blechtrommel gefunden und damit was zu tun. das buch werde ich auch auf dem flug nach bangkok brauchen. uebermorgen ist’s dann so weit.
apropos fliegen (liest ueberhaupt jemand so weit…? das wuerde mich mal intressieren,…), ich fliege am 09. nach europa. nach london. von dort am 14. nach bremen. und dann geht’s ueber die geliebte elbe nach hamburg. ins geliebte hamburg. ob ich die heimat vermisse? aber ja doch. doch ich werde auch asien vermissen. aber erstmal geniesse ich meine restliche zeit hier. wisst ihr was? hier essen die reis.
borneo! diesmal mit bildern.
so, ich habe endlich einige neue bilder!
bevor ich wieder einige worte schreibe, moechte ich auf einen kleinen neuen menuepunkt hinweisen “where am I”. wenn ich daran gedacht habe, und internetzugriff habe, so kann man dort auf googlemaps meinen aktuellen aufenthaltsort sehen,..
der letzte monat war wundervoll! ich bin in kota kinabalu auf borneo angekommen und habe schon im flieger unglaublich tolle menschen kennengelernt mit denen ich einige tolle tage hatte und eine tuerkische familie besuchte. es fuehlte sich an wie ein stueck heimat, als ich tuerkisch sprechende menschen hoerte und das gute essen ass. von KK ging’s nach sepilok in ein orang utan zentrum. die strasse fuehrten sechs stunden durch borneo. wilder dschungel? von wegen! kilometer um kilometer palmoelplantagen. uebelste monokultur bis zum horizont. an dieser stelle die kurze bitte den eigenen palmoelkonsum (=unterstuetzung und finanzierung der abholzung borneos und anderer dschungel) zu ueberdenken. oft ist palmoel harmlos als “pflanzenoel” getarnt und ist fast ueberall… in sepilo sah ich dann bei einer fuetterung zu und wie die makaken den orangs das essen wegnahmen
. viel mehr habe ich im malayischen teil borneos auch nicht gesehen. es ging zur grenze nach indonesien. der grenzuebergang war unglaublich kompliziert, da er auf einer insel ist. also ging’s vom festland zur grenzinsel, von dort aus zu einer anderen insel und erst von dort aus gelangt man wieder zum festland. wieso einfach wenn’s auch kompliziert geht?
die ersten zwei wochen verbrachte ich auf der insel pulau derawan. eine kleine insel, die man in einer halben stunde zu fuss umrunden kann. keine autos, kein internet. ein kleines paradies mit einer handvoll weisser touristen die wie eine familie zusammenhielt. ich hatte eine wundervolle szeit dort, wurde 20 und liess das neue jahr mit einem spaziergang auf sandbaenken und bei einer kleinen mondfinsternis beginnen. ich tauchte mit schildkroeten, mantarochen und vielen anderen tollen fischen und habe meine angst vorm wasser ueberwunden. grosse zeit
. erst woltle ich nur fuenf tage bleiben. doch es war so toll dass es zwei wochen wurden. eine australier den ich dort kennenlernte schloss sich mir dann fuer die reise ins inland borneos an. wir nahmen oeffentliche boote auf dem sungai kayan ins inland. touristen gibt’s da alle paar monate mal und so waren alle ganz aufgeregt uns zu sehen. ein lustiger zufall wollte dass grade dann menschen dort waren, die wir zuvor auf derawan kennenlernten. also absolute hochsaison! auf dem weg dorthin gab’s wundervollen regenwald. und doch weniger davon als ich immer dachte als ich das wort “borneo” hoerte. schon traurig.
vom sungai kayan ging’s fuer tom richtung malaysia und mich zum sungai mahakam. das gleiche spiel, nur diesmal alleine. da ich keine einzige weissnase in dieser zeit traf, und die menschen kein englisch sprechen habe ich etwas indonesisch gelernt und so tolle menschen kennengelernt und viel ueber das leben vor ort. es gab alte dayakfrauen, jaeger mit ihren trophaeen wilde nasenaffen, wundervolle voegel und unglaublich grosse insekten. die angst davor alleine im nirgendwo an malaria tropicana (kann einen in 3tagen toeten und ist weiter entlang des flusses zu finden) trieb mich nicht weit genug, als das ich wilder orang utans sehen konnte. um die steht’s nicht gut genug, als dass man sie schon weiter landauswaerts haette sehen koennen. jedenfalls nicht entlang dieses flusses.
nach dieser langen zeit alleine bin ich nun froh in yogyakarta angekommen zu sein, wo es eine handvoll touristen gibt undich endlich wieder englisch sprechen kann und tiefere konversation als ueber das wetter haben kann. es hat mir schon gefehlt
. hier gibt’s sogar duschen und toiletten auf denen man sitzen kann. es ist wie im paradies ![]()
schlussresumee von borneo: grosse klasse! doch nur halb so wild wie ich es mir vorgestellt habe. die abholzung ist extrem traurig und schnell. das wildleben stibt aus und man begegnet ihm seltener. ich komme definitiv wieder wenn ich mein indonesisch aufgebessert habe, dann in begleitung mit jemandem, um diese wundervollen schaetze tuiefer zu erforschen – so lange es geht. oekologie intressiert hier keinen,.. wieso auch, wenn man in der schule ueberwiegend politische propaganda ueber sich ergehen laesst. doch die schuld liegt nicht nur bei profitgeilen indonesiern und armen menschen denen nichts anderes bleibt als fuer diese menschen zu arbeiten. es trifft auch uns, die wir uns unwissentlich mit regenwald den hintern abwischen oder in unserer magarine essen. so far. auf bald ![]()

mit tollen amerikanern die ich am flughafen kennengelernt habe, bei tollen menschen aus der tuerkei und pakistan auf borneo. multikulti!

die kinder auf der insel haben eine erstklassige kindheit
ach,.. er springt ins wasser, also keine sorge.

korallen. die loecher die durch ueberfischung und bombenfischen entstanden habe ich nicht fotografiert.

grossartiges gefuehl mit ihnen durchs wasser zu treiben. sie sind riesig! die kamera war leider beschlagen.

der fuer die sicherheit zustaendige bootsmann. immerhin wurde er wach als wir irgendwo gegen knallten.

polizeimann im dorfe ohne internet und handyverbindung. was er da tut? rumfahren und den weissen die zwei mal im jahr vorbeikommen kokosnuesse bringen und mit der machete oeffnen. was sonst/
mehr bilder von der reise zum sungai kayan kommen bald, mein akku hat nicht mitgemacht

da sass ich fast 24stunden drinne. mein hintern tut immer noch weh,.. immerhin weiss ich dank den schlagloechern nun, wie es sich anfuehlt schwerelos zu sein.

ich wurde zu einer beerdigungszeremonie eingeladen. im inland borneos ist man uebrigens meist katholisch.

diese beiden jungs haben mir angeboten mich ein wenig durch die gegend zu fuehren. als der weg bis ueber die schultern im wasser stand haben sie mich und mein gepaeck aufs boot gehievt und mich durch die gegend geschoben. tolle kerle

leben auf stegen. alle haueser sind auf stelzen, die strassen sind stege; denn die regenzeit bringt eine menge wasser.

langhaus, traditionelles haus der dayak. in einem haus wohnen mehrere familien, die sich einen gemeinsamen vorraum (bild) teilen.

dayakdame bei der gartenarbeit. bei genauem hingucken sieht man leichte tatoos und lange ohrlaeppchen.

ich habe mal gehoert dass dayaks kopfgeldjaeger waren,.. fuer jeden kopf gab's ein tattoo. ob das stimmt weiss ich nicht,.. aber die geschichte hat mir doch etwas angst vor den frauen gemacht.

praktisch: der fluss ist klo, dusche, muelleimer und geschirrspueler in einem! das da links ist die klo-dusche.

und ein kleiner nachtrag aus den philippinen
aus dem herzen borneos
ein herzliches hallo! leider ohne bilder, da die internetverbindung unheimlich langsam ist. da ich die letzten tage nur bedingt erreichbar war, schreibe ich kurz einen zwischenbericht, was nach malinau passierte.
zunaechst bin ich im malayischen teil borneos, sabah, gelandet und habe dort unter anderem das orangutan rehabilitationszentrum sepilok angesehen. dann ging’s einen anstrengenden weg ueber verschiedene inseln um die grenze nach kalimantan, indonesisch borneo, zu passieren. da alles recht stressig war entschied ich mich fuer einige tage nach pulau derawan zu fahren und ein wenig zu entspannen und zu schnorcheln. pulau derawan ist eine winzige insel, die man in 40minuten spazierend umrunden kann. nur einige familien leben dort, strom gibt’s nur nachts. internet natuerlich gar nicht. die losmen (“hostel”) sind entlang langer stege gebaut, sodass man auf dem wassser wohnt. riesige gruene schildkroeten schwimmen an den stegen und korallenriffe beherbergen viel intressantes leben. aus einigen wenigen tagen wurden zwei wochen auf pulau derawan mit erstklassigen menschen, wozu einige andre reisende und die einheimischen gehoeren. mit einem dieser reisenden habe ich mich zusammengetan und wir sind drei tage mit booten ins herz borneos geschippert um dort ein wenig zu wandern. leider ist die abholzung so weit fortgeschritten, dass die grossen saeuger nicht mehr dort in den bergen leben. doch wundervolle voegel, insekten und echsen konnten wir sichten. nun sind wir wieder in tanjung selor, einer stadt in ostkalimantan, von wo aus es bald einen anderen fluss auf geht, zu dayak voelkern und in den dschungel. also wird’s wieder einige tage keine lebenszeichen von mir geben. nach kalimantan geht’s vorraussichtlich nach java, wo es staedte gibt, die nicht alle zwei stunden einen 10 stuendigen stromausfall haben. dort sollte ich einige tage normal erreichbar sein und hoffentlich auch die ruhe und lust finden bilder hochzuladen.
sodenn, auf bald!
hello americano, give me one peso
manila, eine wundervolle stadt. die menschen sind unglaublich freundlich, gruessen einen, fragen wie es einem geht und versuchen nicht andauernd einem das geld aus der tasche zu ziehen. auf der strasse, in den gassen wird man schon morgens zum whiskey trinken eingeladen, oder einfach auf was zu essen – obwohl viele menschen gar nicht viel haben. doch was sie haben, teilen sie gerne mit dem grossen mann aus dem westen. dem amerikaner. jeder mann aus dem westen ist amerikaner. und alle wollen nach amerika. wie gesagt, die menschen haben nicht viel. viele leben auf der strasse, in slums, oder in schlichten huetten im wald. ein beliebtes spielzeug sind kronkorken. man kann mit ihnen basteln oder dame spielen. genug um spass zu haben, genug um gluecklich zu sein. viele menschen haben nur wenig zum leben. und nur wenige haben viel. und diese zeigen es gerne. es gibt mehr starbucksfilialen als in hamburg. eine der groessten shoppingmalls fuer reiche menschen ist neben den slums. doch wenn man reich ist trinkt man eben guten kaffee. ist ja egal dass der kaffee so viel kostet wie mehrere warme mahlzeiten. etwas pervers. etwas.
von manila ging es erstmal mit zwei netten menschen aus israel richtung norden. reisterrassen angucken, wandern, caving. unglaublich freundliche menschen luden uns auf tee ein, wollten uns von jesus ueberzeugen und hatten viele fragen ueber den westen. und an die israelis, da sie gottes auserwaehltes volk sind. es tat gut in den bergen zu sein, etwas frischere luft zu atmen. eine schoene abwechslung zum 30grad warmen smog in manila. es hatte schon beinahe was europaeisches. die nadelhoelzer, der duft des waldes.nur die blechhuetten auf dem weg wirkten nicht europaeisch. auch nicht die kinder die angelaufen kamen “hello americano! give me one peso!”.
kurzer stop in manila bis es mit einem bus 12stunden bis legaspi ging, wo der perfekte vulkan (der grade droht auszubrechen) das panorama praegt. nur wenige stunden blieb ich dort, denn ich wollte mit walhaien in donsol schwimmen. donsol ist eine wunderbare stadt. wirklich jeder gruesst einen auf der strasse. die meisten fragen wie es einem geht, kinder rufen und winken von weitem. schulmaedchen kichern verlegen. oft wirkt man gefragt “watcha name?” und am naechsten tag wird man von vielen mit namen gegruesst. du hast probleme mit dem selbstbewusstsein und willst wie ein star behandelt werden? ab nach donsol! und schwimm mit den walhaien. es war wundervoll! es wirkte unheimlich unreal neben diesen riesen zu schnorcheln. ein wenig wie eine 3D animation. eine tolle erfahrung. eine teure erfahrung.
jeepney, van, jeepney, faehre, van, van, jeepney. ein langer weg bis zur faehre zur insel bohol. und die faehre war nur ein kleines boot mit drei anderen reisenden. philippinos die nur halb so viel zahlen mussten wie ich. doch das war’s wert: im wasser sah man walflossen. und dann auf einmal kam eine horde delphine und schwamm einige sekunden mit dem boot. einfach grossartig das gefuehl. alles ging zu schnell als dass ich das fotografieren haette koennen. einer der philippinischen passagiere gehoert der airforce an. “das ist wirklich dein erstes mal in den philippinen? dann sorge ich fuer deine sicherheit!”. und fuer vierundzwanzig stunden hatte ich meinen leibwaechter. keinen schritt durfte ich ohne ihn machen. mit niemand solle ich sprechen, man wisse ja nie was fuer gefahren ueberall lauern. und ob man’s glaubt oder nicht: dieser herzensgute eifrige mensch schlief im stuhl vor meinem zimmer. um sicher zu gehen dass keiner reinkommt. schraeger mensch. netter mensch. doch ch bin froh ohne beschattung laufen zu koennen. und so unsicher sind die philippinen wirklich nicht.
auf bohol verbrachte ich meine letzten paar tage auf den philippinen. im nuts huts. ein schoenes, schlichtes, guenstiges resosrt im dschungel. um zum naechsten ort zu gelangen schwimmt man auf die andre seite des flusses der direkt am resort liegt und laeuft eine stunde. oder man steigt 200stufen, laeuft einen weiteren kilometer und nimmt dann den bus. sehr abgelegen, ruhig, und wild. wundervoll erholsam und erfrischend. also blieb ich fuenf naechte.
und nun? nun bin ich wieder in manila, heute morgen kam ich an. es war ein turbulenter flug. und der flughafen wirkte wie eine bushaltestelle. klein, unuebersichtlich, und die sicherheitskontrolle wurde auch nicht eng gesehen. morgen geht der naechste flug nahc borneo. kota kinabalu. ich hoffe auf wildlife, dschungel, orangutans und tolle voelker. wuenscht mir glueck.
und wuenscht mir eine gute nacht. ich bitte um verstaendnis fuer den artikel. es ist drei uhr morgens und ich schlief zu wenig. und wieder pardon wegen den fotos. in den besten momenten hat man meist keine kamera parat. oder ich hatte angst durch das zuecken der kamera den moment zu zerstoeren. ich sollte mich nicht so anstellen.
ganz liebe gruesse.
waechter vor jedem einkaufszentrum.
tricycle, da passen einige menschen.
dorfkinder
Mt. Pinatubu. Ein Vulkankrater, schoen zum schwimmen
leckere huehnerfuesse.
unser guide in den hoehlen.
muss man dazu was schreiben?
die aussicht vom dach des jeepneys
nette gastgeberin mit bergtee.
kirche IN der shoppingmall!
der mt. mayon, aktiver vulkan und ein local.
und erneut der mayon.
lotto fuer kinder. direkt vor der grundschule.
kopf aus dem jeepney.
voller jeepney.
eimer einer fischerin. sind sie nicht zu schoen um sie zu essen?
unmotorisiertes trycycle.
das boot mit dem die delphine schwommen.
platz fuer viere und gepaeck.
man beachte den kehlkopf.
nein, ich bin nicht dem islam beigetreten.
.
grosser, lauter gekko.
die taegliche fahrt ans andere ufer.
nette dorfmenschen.
tarsier. suess, oder?
nette feldarbeiterin. die rauchen gerollte blaetter.
und erneut der nette mensch.
total ueberbewertet und doch schoen: die chocolot hills.
bus.
mein fluss. loboc.
pray the holy rosary daily!
suessigkeitenverkaeuferin vorm bus.
waldarbeiter. nur habe ich ihn nie arbiten sehen. nur trinken.
im jeepney.
im jeepney.
auf der ladeflaeche.
meine huette am loboc.
manilas verkehr. jeepneys, motorraeder, busse. das ist eine eher ruhige strasse.
vor allem steht ein bewaffneter mensch. supermarkt, bank, mcdonalds, bahnstation.
suessigkeiten fuer die strassenkiddies die einen um geld anbetteln.
tolle kiddies. ich hoffe ich habe nicht deren laeuse als andenken mitgenommen.
tolle touriattraktion.
jeepney.
aus lange weile hat jemand ie kueken angemalt. hat was.
strassenkind mit zerebralparese.
blaue augen. und ein zu kleines bild um sie zu sehen.
massagen ueberall auf der strasse.
dame auf der strasse.
schlafendes strassenkind auf dem verkaufsstand der eltern.
strassenkiddie.
strassenkinder. mal wieder.
Kuala Lumpur, 26.11.2009
hier is es bereits 2:17 am morgen, mir ist nicht nach schlafen. diese gelegenheit und den leichten hauch an produkitivitaet moechte ich nutzen um einen neuen beitrag zu schreiben und einige wenige bilder zu zeigen.
mir geht es nach wie vor blendend. von der erkaeltung habe ich mich bereits erholt, genaugenommen habe ich seither sogar eine zweite ueberstanden. schuld sind die klimaanlagen: man schwitzt in der unglaublichen hitze draussen und kommt dann in die unterkuehlten einkaufszentren, busse, wohnungen und friert.
einiges ist passiert seit dem letzten eintrag. ueberraschenderweise bin ich ganz schnell nach malaysia gekommen, da die busanbindung gepasst hat. leider war ich darauf nicht eingestellt und etwas verplant in malaysia, buttworth, und bargeldlos bei platzregen und nacht angekommen. nach einigem umherirren hat mich ein netter indischer junger mann in zwei verschiedene unterkuenfte gebracht damit ich einfach die nacht ueberstehe bis ich weiterreise. die zweite nahm ich dann vor lauter verzweiflung: fensterlos, kakerlaken und zum duschen gab’s nen eimer wasser. geschlafen habe ich mit licht, denn ich wollte doch gerne die 5riesenkakerlaken im blick behalten,.. . das war mit abstand das tief der reise. am naechsten morgen schien die sonne, die menschen waren freundlich und ich habe den busbahnhof mit der anbindung zu den Cameron Highlands gefunden, viele nette menschen kennengelernt, indisches essen gegessen und einen schoenen tag gehabt bis der bus dann fuhr. der tag tat einfach gut. abends bin ich in den CH angekommen, es war verhaeltnismaessig kuehl doch die unterkunft war sehr gemuetlich, man sass bis nachts auf den sofas auf der terasse und hatte einfach eine schoene zeit mit den anderen reisenden. tagsueber konnte man im dschungel spazieren oder sich teeplantagen angucken. und ein besonderes highland fuer das menschen aus ganz asien dahinkommen: erdbeerplantagen! einige der wenigen der gesamten region. fuer einen europaeer doch eher unspektakulaer. dafuer war der dschungel umso faszinierender. er beherbergt viele affen (die gibbons hat man leider nur gehoert, nicht gesehen), andres getier, unglaublich schoene pflanzen und die groesste bluete der welt. die bluete ist genaugenommen ein pilz – doch wen intressiert das, wenn sie einfach so schoen und so gross ist? die berge beherbergen viele einfache berg”voelker” (klingt primitiver als es ist), die in kleinen doerfern verstreut sind. zu dschungeltouren kommen sie mit um sich ein wenig was zu verdienen und um zu zielen wie den blueten zu fuehren. diese muss naemlich alle paar tage neu gefunden werden, da sie nur wenige tage blueht. die orang asli (malay: orang: menschen, asli:urspruenglich,… orang utan bedeutet mann/mensch aus dem wald) leben in simplen huetten ohne strom und nur selten mit fliessend wasser. sie jagen mit blowpipes. sehr spannend so jemand kennenzulernen. ich hatte definitiv eine schoene zeit in den CH, nette gegend, nette menschen, tolle mitreisende. und: luft zum atmen, da es hoeher und nicht ganz so heiss war. nachts war’s sogar recht kalt.
nach meiner guten zeit in den CH bin ich nach Kuala Lumpur gefahren, der Hauptstadt Malaysias, um eine weitere gute zeit zu haben. im schlafsaal, den ich mit ca 18 anderen menschen teilte, war gute stimmung und man hatte viel spass. die stadt ist wundervoll und es gibt von maerkten bis wolkenkratzern alles zu sehen. den grossteil meiner zeit verbrachte ich hier damit, von sehenswertigkeit zu sehenswuerdigkeit, von mall zu mall und von markt zu markt und von tempel zu tempel zu laufen. das highland der sehenswuerdigkeiten sind fuer mich die grandiosen petronas towers. die tollste mall ist die mit einem eigenen themenpark IM einkaufszentrum. chinatown und little india teilen sich den ersten platz der maerkte (so langsam lerne ich das handeln – und es macht spass
). und der mit abstand faszinierendste tempel ist der batu-cave mit der grossen goldenen figur davor und all den affen die in den hoehlen und auf den 270 stufen dorthin rumlungern und versuchen essen zu ergattern.
von KL bin ich nach melaka gefahren. die kulturstadt malaysias, der ursprung malaysias. faszinierende atmosphaere, hollaendische bauten, hollaendische friedhoefe und jede menge asiatische touristen praegen das zentrum. es fuehlte sich alles so europaeisch an, und doch war’s asien – das wurde einem spaetestens wieder 2minuten vom zentrum bewusst als man auf verkehrschaos und essen stoss. und allerspaetestens dann, als man von einem netten inder mit sienem sohn auf einen tee eingeladen wird, nur um zu quatschen. die gastfreundschaft hier ist wundervoll
.
singapur! das sollte der naechste stop werden. singapur ist eine faszinierende stadt. am anfang hasste ich sie. ich fuehlte mich sehr unwohl. alles war so versnobbt, alles abgeleckt. alles teuer. gar nicht asien. klar waren die bauten faszinierend. klar ist es faszinierend, dass so ein land inmitten suedostasiens moeglich ist. und doch … ich mochte es zuerst nicht. erst nachdem mich ein couchsurfer rumfuehrte und zu seiner wohnung am rande der stadt brachte fuehlte ich mich wohl. erst als ich little india (das bei weitem chaotischer ist als alles was ich bislang sah) entdeckte, erst als ich ‘normale’ menschen traf, fuehlte ich mich wohl. sehr wohl fuehlte ich mich auch bei meiner zweiten couchsurferin, die mir ihre wohnung anvertraute. die wohnung lag einige meter vom urwald und man schlief mit dschungelgeraeuschen ein. wach wurde man von ebendiesen und der blick aus dem zehnten stockwerk war herrlich! … dennoch. singapur hatte fuer mich nichts, was ich nicht in kuala lumpur auch haben kann – fuer weniger geld. also entschloss ich mich zurueckzufahren. und nun sitze ich hier. meine erste nacht verbrachte ich bei freunden von freunden, denn meine herberge war ausgebucht. es war schoen ein randgebiet KL’s kennenzulernen. und ich wurde super aufgenommen, eingeladen und immer wieder nett angesprochen. besagte freunde haben hier auch familie. sehr nette menschen. sie luden mich zum essen ein: ein vegetarisches restaurant mit allen moeglichen fleischimmitationen. und es war lecker. besonders die geroestete “ente” mit suesssauersauce hat es mir angetan da sie eine menge kindheitserinnerungen heraufbeschwoerte. schlafen tue ich auf einem dach in einem ueberdachten schlafsaal. der wind weht durch den raum, man hat einen schoenen blick ueber KL. es ist wundervoll. und ich kann nicht genug vom indischen essen schwaermen. und von der wundervollen esskultur: es wird alles mit den haenden gegessen. nur mit der rechten, denn die linke ist zum hintern-abwischen da. wundervoll ist der kontrast der kulturen. so sitzt im mcdonalds eine alte indische frau die ihren burger in kleine stuecke reisst und isst wie ein traditionelles indisches essen
.
morgen, in etwa 24stunden, geht mein flug nach manila in den philippinen. was ich dort machen werde weiss ich noch nicht, doch ich hoffe auf weitere schoene tage und wochen. und ich hoffe dass diesmal der bericht ausfuehrlich genug, und doch nicht zu ausfuehrlich war. der naechste folgt gewiss. doch erstmal folgen bilder und danach meine nachtruhe. auf ein baldiges!
das bin ich neben der riesenbluete. mit dem pulli den ich wohl irgendwo im bus hab liegen lassen.
orang-asli mit seiner machete
unser wagen ist steckengeblieben, also ging’s zu fuss weiter.
blowpipe! und ohne mich zu sehr loben zu wollen: ich hab’s drauf!
huette der orang-asli. sie liegt ein wenig ueber dem boden, damit man in kalten naechten ein feuer drunter machen kann. drinne ist absolut nichts. keine schraenke, keine betten. sehr einfaches leben eben. und doch: die waende sind mit spiderman bekrikkelt
. ein herrlicher kontrast.
blick ueber die teeplantagen der cameron highlands. das muss man in echt gesehen haben.
ein tausendfuessler als armband. es ist klasse wie sie sich fotbewegen mit den tausend fuessen, sieht aus wie eine welle.
skorpion
schon traurig die zoohandlungen hier. diesen affen kann man fuer umgerechnet 100euro kaufen. und ich wette man kann auf ca 50 runterhandeln.
ein weiterer trauriger fall der zoohandlungen. auf der stange sitzen dichtgedraengt tausende von voeglein. der kleine hat’s nicht durchgehalten. die bilder der huehnertransporter erspare ich euch mal.
die gigantische statue vorm batu-cave in kuala lumpur
einer von tausenden im batu-cave.
achterbahn im einkaufszentrum! wer kommt bitte auf so geniale ideen? und wer kommt auf die idee fuer eine fahrt so viel geld zu bezahlen, wie man fuer 15warme mahlzeiten zahlt?
nach einem buddhistischen “gottesdienst” gibt’s immer essen, rein vegetarisch! zufaellig habe ich da eine meiner mitbewohnerin aus dem schlafsaal getroffen.
ticketschalter fuer busse. was man nicht sieht: das ehlende konkurierende geschreie der menschen in den buden, und hunderte weitere buden. alle verkaufen das gleiche und schlagen sich um die kunden.
melakka.
buddhistische gedaenkstaette fuer verstorbene.
in melakka gab’s ganz viele tolle antiquitaetenlaeden. leider durfte man innen nicht fotografieren. von alten flaschen, papieren und fotos, bis hin zu alten skulpturen und autos gab’s alles.
hollaendische grabsteine. um 1600
melakka von oben. naja fast oben.
tote fledermaus. der fluegel lag einen meter daneben. das arme teil ist von der decke in meinem zimmer gefallen und gegen den ventilator gekommen.
damit ihr auch mal seht, wie ich hause. diesen schlafsaal hatte ich sogar fuer mich alleine. und es gab kostenlose massagen von andren reisenden, die in bali einen kurs hatten. so soll’s sein
singapur ist voll mit oeffentlicher kunst. s-bahnhoefe, shoppingmalls und so weiter. sooo furchtbar ist die stadt doch nicht
das geschaeftsviertel singapurs. gar nicht so einfach ohne stativ.
durian, die stinkefrucht. in ganz vielen lokalen ist sie verboten, weil sie zu bestialisch stinkt. meiner meinung nach schmeckt sie nocht shclimmer als sie riecht. doch da gehen die meinungen auseinander.
hier das duriangebaeude, den obigen fruechten nachempfunden. was gibt’s drinne? natuerlich laeden. wie ueberall in singapur.
kleines aeffchen im singapour-zoo und sein tierpfleger. wie sehr ich den mann beneidet habe!
und nochmal der kleine <3
und ein nasenaffe. ich liebe sie! ihr malay-name bedeutet so viel wie “holllaender”. denn fuer asiaten haben holllaender grosse nasen, und helle haut. doch,.. die aehnlichkeit ist verblueffend. der zoo ist uebrigens um einiges besser als viele andre. viele tiere schienen sich verhaeltnismaessig wohlzufuehlen. doch es stimmt… artgerecht ist nur die freiheit.
zwei jungs die unbedingt fotografiert werden wollten.
sieben jungs die unbedingt fotografiert werden wollten. und ihr spielplatz.
dieser nette inder liest jeden tag am selben ort seine zeitung. und er lud mich zu sich nach hause ein um mir limo anzubieten und voller stolz seine familie vorzustellen. drei generationen leben gluecklich in einer 60qm wohnung. schon schoen, dass das moeglich ist.
jessis nette familie und das erstklassige essen.
und zu guter letzt: die petronas towers! einfach gigantisch.
und nun geht’s langsam richtung flughafen. ich freue mich auf die philippinen und vielleicht kann ich da ein wenig gegen unterkunft und nahrung arbeiten. ich bin gespannt was fuer moeglichkeiten sich auftun. und auf strand und schnorcheln freue ich mich auch. “ich lebe mich durch eines der schoensten leben, mit den schoensten songs der welt.”, so sang tomte. grade fuehle ich mich so – nur fehlen mir die schoensten songs der welt,.. denn meinen mp3player habe ich ja bereits am anfang der reise verlegt. tja! sodenn, gedrueckt und auf bald!
lukas
hallo welt,
immer noch bin ich in krabi-town. doch heute soll der letzte tag sein. langsam kenne ich jede ecke der stadt und jeden marktstand und jedes gute (mehr oder minder vegetarische) gericht. es schreit nach aufbruch, und die gesundheit laesst das wieder zu. das fieber ist nahezu weg, und der husten ebenso.
viel ist nicht passiert, seit ich rai-leh verlassen habe, somit faellt der bericht sehr kurz aus. das krank-sein habe ich im internet genutzt und einige bilder hochgeladen. diesmal schreibe ich sogar was kurzes dazu, damit ihr wisst was das fotografierte ist.
weitere plaene? morgen nach hat yai, und von da aus so schnell wie moeglich nach malaysia, richtung cameron highlands!
fuehlt euch allesamt gedrueckt.
nun die bilder. diesmal endet die ansicht beim neuesten foto, also umgekehrte chronologie. damit die verwirrung komplett ist.

die aussicht bei meiner ersten “dschungel”wanderung. links ist haad-rin-beach, der strand wo die fullmoonparty stattfindet.

ich im walde.

der kleine war beim essen auf einmal auf meinem schoss

ein schoener, abgelegener strand bei haad-rin (kho pha-ngan)

seele baumeln lassen bei sonnenuntergang. leider bin das nicht ich

das aber bin ich, und ich schluerfe grade kokosmilch aus einer frischen kokosnuss.

ein armes, gefangenes aeffchen.

mr.pancake, der mann der die erstklassigenbananenpfannkuchen macht.

die bucket-verkaeufer am fullmoon-strand. es wird geschrien und gelockt was das zeug haelt.

die buckets. cocktails werdemeistens aus eimern getrunken, jeder kriegt einen strohhalm und es wird geteilt. schoen gemeinschaftlich

ein haeufiger besucher auf den zimmern

der penis scheint recht heilig zu sein…

Herr Penis entspannt in einer hoehle am strand.

longtailboat – das fortbewegungsmittel auf den fluessen und an kuesten.

lichter dschungel. leider wird nicht deutlich wie riiiieeesig die wurzeln des mittigen baumes sind. wundervoll!

moi an einem viewpoint.

die ersten wilden affen die ich sah!
hier die mama und das juengste der familie.

geniale felsformationen die aus dem meer ragen. rai-leh.

longtailboat-fahrer wartet auf kundschaft. im hintergrund noch mehr felsen.

unser nettes bungalow. der hahn kraehte schon um 3uhr morgens, und bambus daemmt den schall leider nicht.

der in der mitte bin ich, ich hab mich getraut! 30meter und eine geniale sicht ueber die insel aufs meer!

pudel. sieht man doch? krabi-stadt.

nur um zu zeigen wie furchtbar artgerecht die zoohandlungen hier sind. der arme hat nichtmal boden,.. vom viel zu kleinen kaefig ganz zu schweigen.

kitschiges spielzeug auf einem nachtmarkt. mir gefielen die farben

buddhistische beerdigungszeremonie. zuvor gab es kaffee, suesskram, und eine warme mahlzeit. wir wurden zufaellig eingeladen und wurden seehhr nett willkommengeheissen. interessante erfahrung

ein weiterer teil der trauergesellschaft.

und zu guter letzt mein liebster fressstand in krabi.
und nochmals gedrueckt und auf bald!
lebenszeichen
im hintergrund laeuft manu chao, es duftet nach leckerem thai-food. riesige felsen ragen aus dem meer und kletterer haben ihren spass. vielleicht traue ich mich ja morgen oder uebermorgen mit einem guide zu klettern. lust habe ich jedenfalls.
ich wurde jetzt haeufiger gefragt, was ich eigentlich den ganzen tag treibe. die antwort: nicht viel. bislang fuehlt sich die reise eher an wie ein urlaub an schoenen straenden. nachdem ich auf ko tao war habe ich eine woche auf ko pa-ngan verbracht. grossteils habe ich mich tatsaechlich dem nichtstun gewidmet, und mit netten menschen am strand gesessen, essen gegangen, abends bisschen gefeiert. am 2. war auch die vollmondparty – unglaublich viele menschen, und recht angenehme stimmung. doch scheinbar habe ich mich da erkaeltet, mein hals tut weh, ich fuehle mich nicht sonderlich fit. ich hoffe das legt sich. auf pa ngan war ich auch mal etwas durch lichten dschungel “wandern”, habe mir andere straende angesehen und bin durch den ort geschlendert um alles ein wenig auf mich wirken zu lassen. gestern ging meine faehre richtung krabi,… ich dachte ich sterbe. drei mal ist das schiff fast umgekippt,.. aber ich lebe! und es geht mir recht gut. und in krabi bin ich auch heil angekommen, habe da jedoch nur den nachtmarkt besucht, geschlafen und bin nun in rai-leh. was tu ich hier? bislang spazieren und wandern, ein bungalow mit einem weltreisenden deutschen teilen und hoffentlich demnaechst klettern.
soweit der kurze statusbericht. irgendwann wieder mehr und auch bilder.
auf bald und passt auf euch auf!
bilder bilder!
hier paar bilder. ich merkte beim hochladen dass ich zu vieles gar nicht fotografierte, das aendert sich bald
. chronologisch beginnt’s unten bei bangkok und endet oben auf ko tao. von ko pha-ngan gibt’s noch keine fotos. ade!












ich war schnorcheln!
einen wunderschoenen abend allerseits. wie gern wuerde ich bilder reinstellen um alles hier mit euch teilen zu koennen… leider gibt’s in diesem laden nur zugeklebte USB-Stecker. vermutlich aus angst vor viren. genrell scheinen thais viren zu fuerchten, viele in bangkok trugen eine atemmaske, wie es auch der arzt tut. naja… bilder folgen, versprochen.
im augenblick fuehle ich mich sehr wohl und habe mich entschlossen, euch einen kurzen uerblick zu geben, was ich vergangene woche so trieb. am mittwoch morgen fuhr ich erstmal vom flughafen bangkok direkt zur kao san road,einer sehr belebten und ueberfuellten strasse. es gab sehr viele backpacker, sehr gutes guenstiges essen, und eine recht guenstige unterkunft. also blieb ich dort fuer zwei naechte. am ersten tag lief ich die kao san lang, sprach mit verschiedenen menschen, trank abends noch was und ging ins bett, ich war zu geschafft fuer mehr, und von eindruecken etwas ueberfordert. den zweiten tag hab ich mir diverse buddhistische tempel angesehen- echt der hammer! unglaublich wie gross und schoen so ein buddha sein kann. china town habe ich mir auch angesehen, verschiedene leckere dinge gegessen und mir ein handy fuer 90bhat (knapp 2euro) gekauft. die nummer koennt ihr gerne haben – einfach fragen. den abend und die nacht verbrachte ich mit netten menschen wieder an der kao san road, etwas trinken, etwas reden, etwas lachen und dann durch ueberschwemmte strassen und angenehm warmen regen zurueck zur unterkunft. den naechsten tag verbrachte ich in der umgebung vom bahnhof, schaute kleine maerkte an.im fluss war ein riesiger waran, einfach geil sowas mal sehen zu koennen. geckos, riesige fledermaeuse und so weiter gibt’s hier auch. abends ging der bus nach ko tao, und hier bin ich seither und finde es herrlich. sehr entspannt am traumstrand in einem schoenen bungalow mit 20sekunden gehweg zum strand. heute war ich den ganzen tag schnorcheln,.. hat mich einiges an ueberwindung gekostet, doch es war wundervoll! bunte fische, muscheln, korallen (leider grossteils schon tot) und sogar ein kleiner hai.. einfach tolles gefuehl durch’s wasser zu schweben! ertrunken bin ich nicht… da freu ich mich drueber.
wie geht’s weiter? morgen verlasse ich diese insel womoeglich und fahre schon mal nach ko pha-ngan. vielleicht auch erst spaeter. und dann mal sehen.
die thai sind unglaublich nett und ferundlich. seither bin ich leider grossteils in sehr touristischen orten, und da wird man oefters wie ein wandelnder geldautomat behandelt. nichts destotrotz sind sie einfach klasse. sehr entspannt, immer amlaecheln und immer froehlich. “come have a drink! it’s happy hour. every hour is happy hour!” liebe menschen. auch die anderen reisenden sind sehr nett, grade teile ich mir den bungalow mit zwei deutschen und gleich bin ich noch zum essen verabredet. sehr angenehm das alles, so laesst es sich leben
sodenn, ich lass bald sicherlich von mir hoeren. und ueber eure lebenszeichen freue ich mich auch immer
auf bald!
tada!
salut all ihr lieben menschen.
ich habe grade einige minuten, da mein bus nach kho tao erst am abend faehrt. es ist wirklich herrlich hier. bangkok an sich ist mega anstrengend, totaler kulturschock und absolute reizueberflutung. dennoch schoen und die menschen sind lieb. ein netter muench beispielsweise gab mir seine nummer und karte seines tempels und ich soll ihn unbedingt besuchen kommen, wenn ich mich richtung norden aufmache,… das wird dann auch gemacht.
was soll ich gross sagen? mir geht’s gut, ich freue mich total endlich hier zu sein. und auch darauf endlich bisschen ruhigere gegenden anzusehen und am strand taos zu entspannen. wie’s weitergeht weiss ich nicht… vielleicht bleibe ich da unten bis zur full-moon partey. ich melde mich mal wieder wenn ich in besserer schreiblaune bin. dann wird’s hoffentlich auch bilder geben. also dann, auf bald!
*so ein blog ist was komisches… ich weiss gar nicht recht was ich schreiben soll^^















































































































































































































































































































